Der richtige Start führt zum Erfolg!

Lange habe ich überlegt, welcher Beitrag den Anfang meines Blogs darstellen soll. Beim überblicken meiner Themenliste, war mir dann sofort klar, eigentlich kann ich ja nur mit dem Thema „Projektstart“ beginnen, denn mein Blog ist genauso der Start eines (hoffentlich großen) Projektes, wie es der Start einer Unternehmung ebenfalls ist.

Projektstart Kleinunternehmer KMU Gründer Projekte Projekt Blog hannawagner.de Onlinemanagement Jimdo

 

Wie startet Ihr denn nun ein Projekt? 

 

Die Idee ist vorhanden, gegrübelt habt Ihr auch schon ausführlich ob der Geistesblitz überhaupt profitabel sein könnte und Ansporn sowie Gefallen findet Ihr auch an der Sache?

Dann legt los!

 

Hier meine Tipps für einen gelungenen Start:

Checkt den Markt!

Konkurrenz ist wichtig und Wettbewerb belebt das Geschäft. Alles schön und gut. Aber wenn der Markt, in dem Ihr starten möchtet, komplett übersättigt ist, werdet ihr es sehr schwer haben, Euch mit Eurer Idee durchzusetzen. Daher heißt es jetzt erstmal: Googeln, googeln, googeln… Tragt die Ergebnisse am Besten in einer Excel-Liste ein, dann könnt Ihr jederzeit darauf zurückkommen.

Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden!

Na gut...wenn Ihr etwas total innovatives, neues erfunden habt, dass es bisher überhaupt nicht gibt, dann dürft Ihr das Rad selbstverständlich neu erfinden. Aber es ist kein Muss! Wichtig ist, seid besser als die Anderen und tragt es nach Außen. Ihr braucht einen echten Mehrwert, den die Konkurrenz so nicht bietet.

 

Denkt bitte daran, dass Ihr euch soweit es machbar ist, gegen ein Kopieren Eurer Geschäftsidee schützt. Hierzu gibt es verschiedene Wege, für manch eine Dienstleistung (beispielsweise meiner), gibt es einfach keinen Schutz – da muss man durch Kompetenz und professionelles Auftreten und durch das „Anders sein“ gegenüber der Konkurrenz, punkten.

Setzt Euch realistische Ziele!

Sobald der Markt gecheckt und der Mehrwert vorhanden ist, macht euch einen Plan.  Schreibt auf, was Ihr alles für den Projektstart tun müsst. All diese Punkte setzt Ihr in eine Reihenfolge und vergebt dieser fest Termine, bis wann was getan sein soll. Seid aber unbedingt realistisch! Es bringt Euch nichts, wenn Ihr alles auf einmal und möglichst gestern erledigt haben wollt. Damit Euch auch unvorhergesehenes nicht aus der Bahn werfen kann, einer meiner Lieblingskniffe: Setzt euch Zeitpuffer! 

Redet über Euer Projekt!

Nichts ist besser als die Meinung von Außenstehenden. Natürlich wird nicht alles konstruktives Feedback sein und nicht alle werden grundsätzlich ehrlich sein, aber die Gespräche geben Euch einen Einblick ob der potentielle Kunde überhaupt versteht, was Ihr anbietet und daran Interesse zeigt.

 

Wichtig ist auch das Gespräch mit Leuten, die in einem ähnlichen Bereich tätig sind und mit Menschen, die euch persönlich nicht gut kennen. Ihr solltet hier unbedingt offen für ehrliche Meinungen sein und Kritik vertragen können. Manchmal tut es echt weh, wenn die eigene Idee total auseinander genommen wird, dennoch hilft es sehr, das Produkt oder die Dienstleistung zu verbessern und sich professioneller aufzustellen. Nach manch einem Gespräch geht man dann auch mit einer neuen besseren Produktvariante, einem verbesserten Dienstleistungsangebot oder einer komplett neuen Idee, nach Hause.

Nehmt Euch selbst in die Mangel!

Ja…es ist anstrengend (es hat keiner gesagt, dass es leicht werden wird…). Nachdem Ihr sehr viele Gespräche geführt habt, Euch weitreichend erklären und mitunter viel kritische Meinungen anhören musstet, solltet Ihr an dieser Stelle Euer Projekt auch noch selbst sehr kritisch prüfen. Selbst wenn Ihr keinen Businessplan benötigt (da beispielsweise keine Investoren überzeugt werden müssen), macht es dennoch Sinn zumindest einen abgespeckten Businessplan zu erstellen um das eigene Vorhaben zu reflektieren. Hier seht Ihr sehr schnell, wo noch nachgearbeitet werden muss und Schwächen vorliegen.

Seid sparsam und tätigt Ausgaben mit Bedacht!

Prüft Euren Kontostand. Macht Euch eine Aufstellung, wie viel Erspartes Ihr zur Verfügung habt und überlegt, welche Ausgaben Ihr zur Realisierung Eures Projektes zwingend tätigen müsst. Mit zwingend ist wirklich nur das gemeint, was unbedingt sein muss. Ihr braucht vorerst kein Büro, wenn Ihr genauso gut von Zuhause arbeiten könnt. Benötigt Ihr wirklich alles Neu? Muss es zwingend ein Arbeitshandy sein?

 

Versucht vieles in Eigenleistung zu erreiche. Überlegt aber dennoch, ob es wirklich Sinn macht Zeit in die Einarbeitung in ein fremdes Thema zu investieren. Schließlich werdet Ihr hierfür einiges an Zeit für die Realisierung Eures eigenen Projektes verlieren. Ab und an ist es einfach sinnvoller gleich einen Fachmann zu konsultiert. Übrigens gibt es auch für kleine Unternehmen passend zugeschnittene Anbieter, die genau wissen, dass Ihr kein riesiges Budget zur Verfügung habt.

Zweiteilt Euch!

Wenn nun wirklich alle Faktoren stimmen, das Projekt findet Anklang und ihr bekommt sehr viel positives Feedback, dann solltet Ihr darüber nachdenken, wie Ihr die Umsetzung zeitlich organisiert. Gerade in der Vorbereitungsphase vor dem tatsächlichen Start, gibt es viele Gespräche (Banken, Steuerberater…) die geführt werden müssen. Habt Ihr dafür die nötigen zeitlichen Ressourcen? Selbst ein Vollzeitjob mit flexiblen Arbeitszeiten, wird Euch schnell an Eure Grenzen stoßen lassen. Selbst wenn Ihr anfangs all Eure Freizeit „opfert“ um an der Umsetzung der Idee zu feilen, werdet Ihr merken, dass Ihr auch nur Menschen und keine Maschinen seid! Das ist auch okay, es ist toll, wenn ihr das größtmöglichste trotz Vollzeitjob, Familie, Freunde usw. rausgeholt habt. Aber Ihr werdet selbst sehen, dass Ihr irgendwann anfangt unter der Mehrbelastung zu leiden (auch wenn es Spaß macht!). Jetzt ist der Punkt, an dem Ihr überlegen müsst, wie ihr weiterhin vorgeht. Lohnt es sich tatsächlich direkt zu Beginn auf Risiko zu gehen, den festen Job zu kündigen und sich Selbstständig zu machen? Habt ihr ggf. die Möglichkeit Eure Arbeitsstunden zu reduzieren und Euch Teilselbstständig zu machen? Diese Überlegungen sind auch damit verbunden, wie hoch Ihr Euer Risiko bewertet, falls das Projekt nicht klappt. Hängt von Eurem Einkommen eine ganze Familie ab? Habt ihr genügend Rücklagen, die Euch bei einer Auftragsflaute auch mal ein paar Monate über Wasser halten können?

 

Mein Tipp: Zweiteilt Euch! Das macht nicht jeder Arbeitgeber mit und es ist nicht die Ideallösung, da Ihr Euch zeitlich sehr gut organisieren müsst und wahrscheinlich trotzdem einen Anteil an Freizeit für Euer Projekt opfern werdet. Aber es ist die sicherste Lösung für den Start. Sobald Ihr Erfolge seht, könnt Ihr dann jederzeit Vollzeit einsteigen!

Mutausbruch hannawagner.de Blog Projekte Projektstart Gründer Kleinunternehmer KMU Mut

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Kommentare: 1
  • #1

    215 (Mittwoch, 11 Oktober 2017 03:34)

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