Als mir das Universum die Pistole auf die Brust setzte

Einer meiner ganz persönlichen Klassiker aus dem Bereich: Keine Getränke in Computernähe!

DREI MAL ist mir das mittlerweile passiert.

Das erste Mal war es das obligatorische Wasserglas, der damalige Laptop war gerade noch zu retten. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gerät auch bei weitem noch nicht den Stellenwert eingenommen, den es heute hat.

Daher hab ich wohl in meinem jugendlichen Leichtsinn die Warnung was passieren kann wenn man am PC Flüssigkeiten konsumiert, nicht wirklich ernst genommen.

Also musste passieren, was passieren musste:  

Beim zweiten Mal war es eine Wasserflasche – es handelte sich selbstverständlich um den selben Laptop – diese hat ihm dann das letzte bisschen, mühevoll gerettetes Leben, komplett ausgepustet. Damals, wie schon erwähnt, noch in blühender Jugend, war das Geld knapp. Also hat der Verlust des Laptops dann doch ganz schön weh getan und ich habe mich immerhin einige Jahre an meinen Grundsatz, keine Getränke in die Nähe eines technischen Geräts zu stellen, gehalten.

Doch wie bei vielen Dingen, irgendwann wird man nachlässig…

 

Das Dritte und hoffentlich letzte Mal passierte es Ende 2016:

 

Ich war zu dem Zeitpunkt schon eine ganze Weile sehr nachlässig gegenüber meiner selbst auferlegten Regel, keine Getränke am Schreibtisch zu haben. Anmerken muss ich dazu, dass der Laptop täglich viele Stunden im Gebrauch ist und mein wichtigstes Arbeitswerkzeug darstellt. Daher ist es noch viel unverzeihlicher, dass ich mich dermaßen gehen lassen hab, nur für den kurzen Genuss… Zurück zur Story: Es kam wie es kommen musste, nur war es diesmal eine randvolle Kaffeetasse. Ich war unachtsam und stieß die Tasse beim heraussuchen wichtiger Unterlagen, und einer wohlgemerkt sau dämlich und ungeschickten Bewegung, um. Irgendwer im Universum hatte jedoch Gnade mit mir (oder wahrscheinlich sollte es eine deutliche Warnung sein), ich habe diesmal „nur“ die ziemlich teure Tastatur getötet. Gar nicht mal zum Unmut meines Mannes (schließlich musste ich den Ersatz ja auch zahlen), das alte Model gab es nicht mehr, somit war er (Achtung: IRONIE) dramatischer Weise gezwungen den Nachfolger zu kaufen. Selbstverständlich den komplett überarbeiteten und dadurch in seinem Funktionsumfang tausendmal besseren Nachfolger (es ist mir zwar nicht ersichtlich, was die Tastatur jetzt besser kann als vorher – aber irgendwie muss die Marketingabteilung des Tastaturherstellers ja auch bezahlt werden) der den saftigen Aufpreis unbedingt Wert ist – zumindest nach der Meinung des Gatten.

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